Landesliga:

von Online-Redakteur Michael Batke am 10.09.2019 um 12:14 Uhr



Steffi Jones beeindruckt auch in Lüdenscheid

Lüdenscheid –  Die 0:13-Niederlage der Frauen des LTV 61 gegen den SSV Buer rückte fast ein wenig in den Hintergrund. Denn der Gast war mit prominenter Unterstützung angereist, als Co-Trainerin war nämlich die ehemalige Nationalspielerin und Ex-Bundestrainerin Steffi Jones mit von der Partie.

111 Länderspiele, dreifache Europameisterin und Teil der Weltmeistermannschaft von 2003 - die Liste der Erfolge der ehemaligen Abwehrspielerin ist lang. Zumindest auf die Partie bezogen schlug ihre Mannschaft einen ähnlichen Erfolgsweg ein, direkt zu Beginn des Spiels zeigten die Gäste die Marschrichtung auf. Bereits in der vierten Minute gelang es Kapitänin Mallner die Abwehr der Bergstädterinnen alt aussehen zu lassen und zum 0:1 zu vollstrecken. Eine Minute später musste Pia Reichelt erneut hinter sich greifen, nachdem Buczkowski den Ball zum 0:2 an ihr vorbeigeschoben hatte. Es folgte in der sechsten Minute das 0:3 durch ein Eigentor von Maja Paar und das 0:4 (8.) und 0:5 (10.) durch Buczkowski.

Jones spricht Bergstädterinnen Mut zu

Nach dem 0:6 (17.) durch Gallwitz nahmen die Gäste sich dann ein bisschen zurück, hielten aber nichtsdestotrotz die Kontrolle über das Spiel. In der zweiten Hälfte folgte dann in der 52. Minute das 0:7 durch Mallner. In der 57. Minute war es erneut Buczkowski, die sich in die Torschützenliste eintrug (0:8). Mehic erhöhte eine Minute später auf 0:9. Das 0:10 (62.) war ein erneutes Eigentor, diesmal von Kaczmarczyk. Gallwitz machte das 0:11 (77.). Die beiden letzten Tore entstanden durch Handelelfmeter in der 78. Minute (Strunk) und in der 84. Minute (Celebi). Der prominente Gast war sichtlich zufrieden mit seinen Mädels. „Das Spiel heute mussten wir gewinnen. Trotz der hohen Führung haben wir nie nachgelassen und kein Gas weggenommen“, stellte Steffi Jones fest, „wir wünschen aber trotzdem, dass die Lüdenscheiderinnen die Wende noch packen und die personellen Verluste kompensieren können.“ Torben Niecke

Quelle: Come-on.de / Westfälischer Anzeiger


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