Karl-Sewtz-Turnier:

von Online-Redakteur Michael Batke am 20.12.2018 um 12:40 Uhr



SC Hassel gewinnt das Turnier - - - SSV auf Platz 4

Bei der 35. Auflage des Hallenfußball-Traditionsturniers setzt sich der Bezirksligist SC Hassel im Finale gegen Erle 19 mit 2:1 durch.

Die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum sind noch nicht ausgepackt, und trotzdem gibt es in diesem Winter bereits einen Sieger beim Hallenfußballturnier um den Karl-Sewtz-Gedächtnispokal. Der Bezirksligist SC Hassel war am Samstag die beste der zehn teilnehmenden Mannschaften und gewann deshalb auch völlig verdient die 35. Auflage, die erstmals vor Heiligabend ausgetragen wurde. Im Finale setzten sich die Grün-Weißen nach zwei Toren von Seldin Malkoc und einem Gegentreffer von Mirko Buczkowski mit 2:1 gegen die Spvgg Erle 19 aus der Kreisliga A durch.

„Richtig guter Test“

„Das war eine überragende Leistung der gesamten Mannschaft“, lobte Hassels Co-Trainer Andreas Hülsmann, der seinen aus privaten Gründen verhinderten Chef Tim Kochanetzki vertrat. „Jetzt freuen wir uns auf die Stadtmeisterschaft in der Schürenkamp-Halle. Das war ein richtig guter Test.“ Er und seine Jungs nahmen den Pokal und eine Prämie von 400 Euro mit an den Lüttinghof.

Die Hasseler beendeten alle Spiele siegreich. In der Gruppenphase gab es ein 1:0 gegen die Spvgg Erle 19, ein 2:1 gegen den Erler SV 08, ein 5:1 gegen den VfL Resse 08 und ein 3:1 gegen Viktoria Resse. Im Halbfinale folgte ein 3:2-Sieg gegen den Titelverteidiger SSV Buer, der nach den Erfolgen bei den zwei vorherigen Karl-Sewtz-Turnieren somit entthront wurde.

In der Vorrunde setzte sich der SC Hassel vor den 19ern durch, die im Halbfinale den Westfalenligisten YEG Hassel mit 5:2 auskonterten. „Das war unser bestes Spiel“, meinte Erles Trainer Rainer Sowa. Trotz der Finalniederlage gegen Hassel zog er ein sehr positives Fazit. „Wir sind mit unserem Abschneiden zufrieden“, fügte er hinzu. Die Veilchen durften sich über eine Prämie von 200 Euro freuen. Der Sieg im kleinen Finale und 100 Euro gingen an YEG Hassel. Im Elfmeterschießen um den dritten Platz bewies YEG gegen SSV Buer die besseren Nerven.

Gastgeber scheitern früh

Die Freude des ausrichtenden Erler SV 08 hielt sich dagegen in Grenzen. Natürlich nahmen die Grün-Weißen das Lob, ein starkes Turnier auf die Beine gestellt zu haben, gerne an. Aber das Abschneiden der eigenen Mannschaft und die Zuschauerresonanz hätten besser sein können. Nach einem 2:0 gegen Viktoria Resse, einem 1:2 gegen den SC Hassel, einem 1:4 gegen Erle 19 und einem 3:2 gegen Resse 08 kam das Aus bereits in der Vorrunde. „Trotzdem war das eine gute Vorbereitung auf die Stadtmeisterschaft“, meinte ESV-Trainer Hartmut Scholz.

Dass die Ränge in der Halle an der Mühlbachstraße recht spärlich besetzt waren, fanden auch die Gäste schade.

„Dass Hallenfußball nicht mehr lockt, kann ich nicht nachvollziehen“, meinte Rainer Sowa. „Aber wenn gleichzeitig Schalke spielt, bleiben die Leute anscheinend lieber zu Hause und schauen sich das Spiel im Fernsehen an."

Quelle: WAZ


Diesen Beitrag teilen

S.S.V. Buer