von Online-Redakteur Michael Batke am 27.01.2026 um 09:23 Uhr
"NIE WIEDER" ist jetzt. Und immer.
Wir unterstützen die Kampagne und gedenken der Opfer des Holocaust. Die Vereinsfamilie der SSV Buer 07/28 verurteilt Rassismus, Faschismus, Antisemitismus, Diskriminierung, Hass und Ausgrenzung.
Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau befreit. Rund um diesen Tag erinnert die Fußballfamilie an die Opfer des Nationalsozialismus. Das NSRegime nutzte den Sport zur Steigerung von Arbeitsmoral und Kriegstüchtigkeit, zur Propaganda und sogar als Mittel der Gewalt in Konzentrationslagern. Die Olympischen Spiele 1936 dienten der Machtdemonstration. Auch der Fußball unterwarf sich dem NS-System: Jüdische Spieler wurden ausgeschlossen, Sportverbände gleichgeschaltet, Widerstand kam fast nur aus Arbeiter*innenvereinen. Viele Funktionär*innen blieben nach 1945 im Amt, was eine Aufarbeitung lange verhinderte. Bis heute hält sich das Narrativ vom „unpolitischen Sport“, obwohl die Geschichte bewiesen hat, dass Sport und Fußball immer Teil ihrer politischen Umgebung sind. Gerade deshalb müssen sie sich gegen demokratiefeindliche Einflüsse positionieren. Fußball hat die Reichweite und Verantwortung, demokratische Werte zu verteidigen. Die Worte des Shoah-Überlebenden Walter Frankenstein erinnern uns:
„Demokratie muss jeden Tag neu erkämpft werden, besonders in der jetzigen Zeit.“
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